Lehrveranstaltungen WS 2010/11
Im Sommersemester 2010/11 biete ich folgende Lehrveranstaltungen an:
Recherchieren, forschen, präsentieren
(Mo 14.15 -15.45)
Einfuehrung in die Erziehungshilfe
(Mo 16.00 - 17.30)
Integration und Inklusion (Di 10.15-11.45)
Testen und Foerdern (Di 12.15-13.45)
Heilpaedagogik - eine kritische Einfuehrung (Mit 8.30 - 10.00)
LRS, Lernbehinderung, Legasthenie
(Mi 10.00-11.30)
In der Einführungswoche bzw. nach Vereinbarung fanden/finden darüber hinaus Blockveranstaltungen für Studierende, die sich auf ihre Thesis vorbereiten wollen (Kolloquium für Forschungsarbeiten) und für Master-Studierenden des Studiengangs SIGB statt (Norm und Abweichung).
In beiden Veranstaltungen werden u.a. Inhalte der Forschungsmethoden-Unter- seite besprochen.
Standards für Prüfungsleistungen
Was sind die wichtigsten Informationen in Sachen Prüfungsleistungen?
Im Rahmen der mündlichen Fachprüfung im Modul 20 W (BA Heilpädagogik) sollten Sie eine Präsentation im Umfang von etwa 10 Minuten erstellen. Die Präsentation sollte unbedingt auf einer Literaturrecherche basieren (Datenbanken z. B. FIS Bildung, Psyndex, ERIC, Medline usw.). Das Thema sollte (per E-Mail oder in einem persönlichen Gespräch) mit mir abgesprochen sein. Sie haben dabei aber sehr weitgehende Möglichkeiten, zu einem Thema Ihrer Wahl zu sprechen. Wenn Sie mir spätestens 14 Tage vor Ihrer Prüfung die Präsentation zusenden (bitte im ppt-Format), gebe ich eine kurze Rückmeldung, ob Probleme zu erkennen sind. Sie sollten sich auch ausdenken, in welchem Setting Ihre Präsentation stattfinden könnte (z. B. : Teambesprechung, Elternabend, Seminar an der EFH usw.). Zudem ist es wichtig, dass in Ihrer Präsentation klar erkennbar ist, welche Gedanken von Ihnen selbst stammen und welche von anderen Autor/innen verfasst wurden (Verweis auf der Folie: Name Jahreszahl, Seite). Alle verwendete Literatur sollte auf den letzten Seiten (in verkleinerter Schriftgröße) zu finden sein. Bitte orientieren Sie sich hier an den Autorenrichtlinien der Zeitschrift für Heilpädagogik (siehe unten). Weil allerdings in Powerpoint und in anderen Präsentationsprogrammen die Schrifttype Kapitälchen nicht zu Verfügung steht, verwenden Sie bitte für die Autorennamen Großbuchstaben. Auf der letzten Seite sollten Sie eine Tabelle veröffentlichen, auf der festgehalten ist, wann Sie mit welchen Suchbegriffen in welchen Datenbanken gesucht haben, wie viele Treffer Sie erzielt haben und wie Sie von den vermutlich vielen Treffern zu Ihrer endgültigen Literaturauswahl gekommen sind. Bitte bringen Sie zu Ihrer Prüfung einen Papierausdruck Ihrer Präsentation mit (4 Folien pro Seite)
Für schriftliche Prüfungsleistungen aller Art gibt es an der EFH Fristen. Das Prüfungsamt teilt den Lehrenden in der Regel gegen Ende der Vorlesungszeit mit, wann alle Unterlagen eingegangen sein müssen (normalerweise gegen Ende des Semesters, im Sommersemester also bis Ende August). Die Hausarbeiten des Wintersemesters senden Sie mir bitte bis Mitte Februar, die Hausarbeiten des Sommersemesters dagegen bis Mitte August zu.
Alle schriftliche Arbeiten erbitte ich wie immer ausschließlich als E-Mail-Anhang.
Sie erhalten bei per E-Mail zugegangenen Hausarbeiten eine Eingangsbestätigung. Sollte diese bei Ihnen 48 Stunden nach Versand nicht eingegangen sein, prüfen Sie bitte zunächst, ob ihr E-Mail-Account funktioniert (weit verbreitetes Problem, das eine Zustellung meiner Bestätigungs-E-Mail verhindern kann: Ihr Ordner ist voll), oder ob meine E-Mail vielleicht in Ihrem SPAM-Ordner landete. Machen Sie erst dann mit einer neuen E-Mail einen weiteren Versuch und melden sich notfalls mit der Deutschen Post (wichtig: an die Adresse im Impressum)!
Bitte werfen Sie Ihre Nachrichten während der vorlesungsfreien Zeit nicht in meinen Dienstbriefkasten und auch nicht in den Briefkasten meiner Privatanschrift. Ich bin in diesen Wochen vielfach längere Zeit unterwegs. Nachsendeanträge (nur: Deutsche Post) laufen bei meiner Privatadresse, nicht aber von meiner Dienstadresse aus.
Bitte versehen Sie Ihre schriftlichen Arbeiten auf der Titelseite mit Ihrem Namen, Ihren Kontaktdaten (u. a. mit Ihrer Handy-Nummer, damit ich notfalls eine Bitte-melden-Sie-sich SMS versenden kann).
Die Sicherheitslage macht es sinnvoll, mir die E-Mails verschlüsselt zu senden (How to´s zur Verschlüsselung mit PGP / Thunderbird bei wikipedia). So kann weder Ihr Name, noch Ihre Telefonnummer ausgespäht werden.
Wenn Ihnen dies nicht möglich ist, versehen Sie bitte Ihre Arbeit mit einem Nickname. Ihre Note werde ich dann in einer Tabelle auf meiner Homepage veröffentlichen. Bitte kennzeichnen Sie Ihre Hausarbeit nicht mit Ihrer Matrikelnummer. Denn Matrikelnummern lassen sich von möglichen Angreifern zu einigem Umfug einsetzen. Und ich erhalte vom Prüfungsamt eine Liste mit allen Namen und Matrikelnummern der für die jeweiligen Prüfungen zugelassenen Studierenden.
Die mir zugesandte Datei sollte mit Ihrem Namen benannt sein und als altes Worddokument (.doc) abgespeichert sein (z. B. Mueller.doc, wenn Sie Müller heißen; Speicheroptionen finden Sie unter Datei Speichern unter). Bitte verwenden Sie immer nur eine Datei pro Anlass (also z. B. keine gesonderte Titel-Datei, keine gesonderte Literaturdatei). Wenn Sie zu den Studierenden gehören, die wegen Pagnierungsproblemen dennoch zum Versand von mehreren Einzeldateien neigen, sollten Sie wissen: Mir ist wirklich gleichgültig, ob die Titelseite Ihrer Arbeit eine Seitenzahl trägt.
Formal sollen sich die Arbeiten an den Autorenrichtlinien der Zeitschrift für Heilpädagogik orientieren download Autorenrichtlinien. Dabei sind die auf die Zitation und den Aufbau des Literaturverzeichnisses gerichteten Teile bedeutsam.
Der Umfang der schriftlichen Arbeiten ist abhängig von den Vorgaben des Modulhandbuchs. Das Thema sollten Sie mit mir abgesprochen haben (z. B. per E-Mail oder persönlich).
Hausarbeiten bzw. Gutachten sollten eine Frage präzise und ausführlich bearbeiten und den Stand der Forschung, der Theoriediskussion oder der diagnostischen Diskussion in diesem Bereich vollständig zusammenfassen. Die Arbeit sollte dabei auf einer Literaturrecherche in den dafür geeigneten Fachdatenbanken basieren (z.B. FIS Bildung, Psyndex, ERIC). Da nicht viel Platz zur Verfügung steht, empfiehlt sich also eine Frage geringer Reichweite (Beispiel: Welche Faktoren beeinflussen die Überrepräsentiertung von Migrantenkindern in der Förderschule Lernen?). Bitte verwenden Sie dabei immer alle in den Datenbanken ermittelte Literatur nach nachvollziehbaren Kritierien (z. B.: alle für das Thema relevanten Bücher und alle Beiträge in Büchern und Zeitschriften seit 2000, oder: alle für das Thema relevanten empirischen Untersuchungen mit Versuchs- und Kontrollgruppe und einem Stichprobenumfang von mindestens 20). Bitte dokumentieren Sie zudem (z. B. in einer Tabelle im Anhang) Datenbanken, Recherchedatum und Trefferzahlen.
Im Modul Diagnostik könnten Sie z. B. ein testdiagnostisches Gutachten schreiben (Beispielfrage: Liegt bei XY eine LRS vor?). Häufiger sind "förderdiagnostische" Gutachten (Beispielfrage: Was benötigt XY als Förderangebot, um in diesem einen wichtigen Bereich den nächsten wichtigen Entwicklungsschritt zu tun?). Hier ist ebenfalls eine Konzentration auf einen (wichtigen) Förderbereich sinnvoll. Auch sollten Sie die einschlägige Literatur in Sachen diagnostischer Methoden bzw. Fördermethoden zur Kenntnis nehmen und auch zitieren.
Im Modul Disabilitystudies/Inklusion können Sie neben klassischen Hausarbeiten auch die Inklusivität einer konkreten Einrichtung/Institution untersuchen (z. B. mit Teilelementen des Index for Inclusion).
Beispielgliederungen und weitere Infos finden Sie auf der Diagnostik-Unterseite bzw. auf der Recherche-Unterseite meiner Homepage. Beispielgutachten finden Sie hier
Foerderdiagnostisches-Gutachten
Beispielgutachten.pdf
Lassen Sie sich dabei nicht davon irritieren, dass viele meiner Vorschläge nicht beachtet sind (Länge der Gutachten, Zitation). Die Arbeiten sind einfach trotzdem gut.
Ich wünsche ein gutes Gelingen in den Prüfungen bzw. bei der Verfassung Ihrer schriftlichen Arbeiten!Die Noten veröffentliche ich unter Angabe der Nicknames gegen Anfang März bzw. gegen Anfang September auf meiner Homepage, so Sie mir die Hausarbeiten als E-Mail-Anhang zukommen haben lassen, einen Nickname gewählt haben und einer Veröffentlichtung nicht widersprochen haben.
Prof. Dr. Johannes Mand home / impressum / lehrveranstaltungen / schriftenverzeichnis / forschungsprojekte / euthanasie