Kolloquium
Ein Thema finden für integrierte Hausarbeiten oder BA Thesis, Recherchekenntnisse noch einmal auffrischen, sich in den manchmal nicht ganz einfachen Regelungen von Ordnungen auskennen, die Struktur wissenschaftlicher Arbeiten kennen, Terminvorgaben des Prüfungsamts wahrnehmen und verstehen – dies alles steht nun für BA und Diplom Studierende an, die sich dem (erfolgreichen) Ende ihres Studiums nähern. Das Seminar bietet in diesen Dingen vielfältige Unterstützung.
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Tab 1: Theorieschulen in der Heilpädagogik |
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Bleidick 1977 |
Benkmann 1989 |
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individualtheoretisches |
biophysische |
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interaktionstheoretisches |
soziologische |
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gesellschaftstheoretisches |
polit-ökonomische |
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systemtheoretisches Paradigma |
systemische |
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verhaltenstheoretische und |
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psychodynamische Ansätze |
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Tab 2: Probleme, die von den Paradigmen gelöst wurden/ Vortrag Mand 4.4.07 |
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Sie erklären warum Kinder, Jugendliche und Erwachsene behindert sind / Verhaltensprobleme haben Sie legitimieren zusätzliche Ressourcen für die pädagogische Arbeit mit dieser Klientel Sie helfen bei der Arbeit mit dieser Klientel (Sinnstiftung, Strukturierung, Kontrolle) |
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Tab 3 Entwicklung der sonderpädagogischen Diskussion / Vortrag Mand 040407 |
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Phase 1: Dominanz des medizinischen Modells Phase 2: Rezeption der Befunde der schichtenspezifischen Sozialforschung Phase 3: Teilung der sopäd. Diskussion in Traditionalisten & Phase 4: Paradigmenkonkurrenz Phase 5: Abkehr vom medizinischen Modell Phase 6: ? |
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Tab 4: Identität & Stigma nach Goffman (1962) |
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Tab 5: Auswirkungen des Stigmas auf die Interaktion nach Goffman (1962) |
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Stimatisierte
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Normale
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Tab 6: Bedeutung des gesellschaftstheoretischen Paradigmas |
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Phase 1: Rezeption des Modells in der deutschsprachigen Sonderpädagogik zunächst durch Begeman (1970) Phase 2: Einbeziehung von Stigmatisierungs- & Etikettierungsansatz Phase 3: Dominanz des sozialisations- bzw. interaktionstheoretischen Ansatzes Phase 4: Bedeutungsverlust Phase 5: Renaissance |
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Tab 7: Modell der schichtenspezifischen Sozialisation nach Geulen (1991) |
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Tab 8: Lernbehinderung als soziokulturelle Benachteiligung (Begemann 1970) |
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Tab 9: Theorie des sozialen und kulturellen Kapitals (Bourdieu 1979) |
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Tab 10: Deutungsmusteransatz (Eberwein & Mand 1992) |
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Tab 11: Sander (2002): Behinderungsdefinition im ökosystemischen Ansatz |
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Behinderung liegt vor, wenn ein Mensch mit einer Schädigung oder Leistungsminderung ungenügend in sein vielschichtiges Mensch-Umfeldsystem integriert ist. |
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Tab 12: Palmowski, W.: Anders handeln. Dortmund 1996 |
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Das Verhalten einer Person ist Ergebnis und Ausdurck situativer Bedingungen, Strukturen, Prozesse und Spielregeln und es ist nicht in seiner Person begründet. Verhalten ist im Kontext funktional. Es ist nützlicher und hilfreicher, die Situation zu ändern als den Menschen ändern zu wollen. Wenn Verhaltensstörungen oder Lernbeeinträchtigungen im stärkeren Maße subjektive Wirklichkeitskonstruktionen als objektiv Vorfindbares sind, dann lassen sich als Konsequenzen formulieren: (1) Alle Beteiligten sind Experten. Deshalb muss die pädagogische Arbeit in Richtung des gemeinsamen Verhandelns, die Verständigung auf gemeinsame Ziele und Inhalte verändert werden. (2) Die pädagogische Arbeit muss kooperativ werden (kooperative Elternarbeit, Kooperation mit Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen mit dem Ziel den anderen gut aussehen zu lassen. |
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Tab 18: Myschker 2005 |
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biophysischer Aspekt soziologischer Aspekt psychologischer Aspekt pädagogischer Aspekt |
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Tab 19: ICF 2001 (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) nach Schuntermann (2002) |
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untersucht Beeinträchtigungen in den Bereichen:
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Die Teilhabe an Lebensbereichen (z. B. Mobilität, Kommunikation, Bildung, Erwerbsleben, Selbst-versorgung kann durch Umweltfaktoren (z. B. Einstellungen, Werte und Überzeugungen, das politische und Rechtssystem, Art des Gesundheits- und Bildungswesens, des Wirtschafts- und Verkehrswesens und die Art der zur Verfügung stehenden Güter und Technologien) beeinträchtigt werden. |
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Behinderung = Wechselwirkung zwischen einer Person mit einem Gesundheitsproblem und ihren Kontextfaktoren (Umweltfaktoren, personenbezogene Faktoren) auf ihre Funktionsfähigkeit |
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Tab 13: Integrationsbegriff Feuser (1999) : |
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Integrative Pädagogik ist eine Allgemeine Pädagogik, in der
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ICF 2001 (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) nach Schuntermann (2002) |
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untersucht Beeinträchtigungen in den Bereichen: Funktionen und Strukturen des menschlichen Organismus Tätigkeiten (Aktivitäten) aller Art einer Person Teilhabe (Partizipation) an Lebensbereichen |
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Die Teilhabe an Lebensbereichen (z. B. Mobilität, Kommunikation, Bildung, Erwerbsleben, Selbst-versorgung kann durch Umweltfaktoren (z. B. Einstellungen, Werte und Überzeugungen, das politische und Rechtssystem, Art des Gesundheits- und Bildungswesens, des Wirtschafts und Verkehrswesens und die Art der zur Verfügung stehenden Güter und Technologien) beeinträchtigt werden. |
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Behinderung = Wechselwirkung zwischen einer Person mit einem Gesundheitsproblem und ihren Kontextfaktoren (Umweltfaktoren, personenbezogene Faktoren) auf ihre Funktionsfähigkeit |