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Recherchieren, forschen, präsentieren

Recherchieren, forschen, präsentieren

Die Lehrveranstaltung hat vier Teile, deren genauer Umfang je nach Arbeitstempo und Absprache variieren kann. In einem ersten Teil geht es um die Datenbankrecherche. Hier geht es darum, professionelle Alternativen zu Wikipedia und Google anzuwenden. Herausfinden, was publiziert ist, herausfinden, wo die Bücher bzw. Zeitschriften stehen, Quellen beschaffen und Quellen bewerten. Auf Wunsch können die Teilnehmer/innen die für die modulabschließende Präsentation erforderlichen Arbeiten erledigen. In einem dritten Teil werden für interessierte Studierende der Diagnostik Module in ein oder zwei Sitzungen relevante Informationen zu den Gutachten zum Thema zusammengefasst. Der abschließende vierte Teil befasst sich mit Präsentationsprogrammen. Auf Wunsch können hier die modulabschließenden Präsentationen vorbereitet werden.




gutachtab9: Vorgehen bei der Literaturrecherche

1. Schritt: Frage entwickeln

2. Schritt: Geeignete Datenbank auswählen (z. B.: FIS-Bildung für Pädagogik/Heilpädagogik, Psyndex für Psychologie, Medline für Medizin, Juris für Recht, Eric für Recherchen im Bereich Pädagogik und Psychologie in den USA, VLB = buchhandel.de)

3. Schritt: Mit geeigneten Suchbegriffen suchen

4. Treffer dokumentieren (mit Suchbegriffen &  Trefferzahl speichern)

5. geeignete Veröffentlichungen auswählen (gut geeignet für einen ersten Überblick: Handbuchaufsätze, Dissertationen, Metaanalyse, Überblicksbeiträge in Zeitschriften / selten geeignet: Kongressberichte, Jubliäumsbände)

6. Recherchieren, in welchen Bibliotheken Zeitschriften  kopiert werden können oder Bücher entliehen/kopiert werden können

7. Bücher / Aufsätze beschaffen

8. Quellen bewerten (Hinweise auf Eignung bei Büchern: Publikation in seriösen/bekannten Verlag, erfolgreiches Durchlaufen eines Promotionsverfahrens, umfangreiche Verwendung von aktueller Literatur, faire und sachliche Auseinandersetzung mit anderen Meinungen, Zitation durch andere Autoren / Hinweise auf Bedeutung von Zeitschriftenaufsätze: Publikation in Zeitschriften mit Gutachtersystem, Zitation durch andere Autoren)

9. Lesen - Zusammenfassen - in Beziehung setzen: Was sind wichtige Themen im Publikationsgebiet? Was ist strittig? Worüber besteht Konsens? Was ist gut erforscht? Wo bestehen Forschungslücken?

10. Ggf. im Internet ergänzend nach Online-Publikationen mit öffentlichem Auftraggeber, Zahlen von öffentlichen Institituonen (z. B. Statistisches Bundesamt/Landesamt, Ministerien o.ä.) oder in seriösen Online-Datenbanken suchen (z. B.: bidok). Informationen von privaten Homepages, Homepages von Vereinen sind nur selten brauchbar. Lexika sind nur dann geeignet, wenn sie sich explizit an ein wissenschaftliches Publikum wenden.  

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gutachttab10: Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten

1. Einleitung

Fragestellung

Aufbau der Arbeit

2. Stand der Theoriediskussion / Stand der Forschung:

ggf. kurze historische Übersicht z. B. anhand von Handbuchbeiträgen (Inhaltsangabe)

Übersicht über aktuelle Veröffentlichungen  (Inhaltsangabe)

3. Methoden (nur in empirischen Arbeiten)

Methodenbeschreibung

Inhaltsangabe: Das fordern unterschiedliche Autoren in Methodenhandbüchern und Aufsätzen

Diskussion: Sind Forderungen angemessen?

4. Ergebnisse (nur in empirischen Arbeiten)

Hypothesen

Ergebnisse

5. Diskussion

Fragestellung wieder aufgreifen

Ergebnisse interpretieren (nur in empirischen Arbeiten)

Antwort formulieren

Bedeutung der Antwort / der Ergebnisse diskutieren

Hinweise für die weitere Forschung geben

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Tab 1: Vorgehen bei der Erstellung von testdiagnostischen Gutachten (Mand 2008)

  1. Rechtsgrundlage prüfen
  2. Sich über Fragestellung des Gutachtens klar werden (Mittelverteilung, Zuweisung zu Institutionen, Entziehung des Aufenthaltsbestimmungsrechts usw.)
  3. Hypothesen über Interessen der Beteiligten formulieren
  4. Stand der diagnostischen Diskussion prüfen (Literaturrecherche in Psyndex)
  5. Auf Basis der diagnostischen Diskussion geeignete standardisierte Verfahren auswählen (dabei beachten: Größe & Alter der Eichstichprobe)
  6. Diagnostisch relevante Daten erheben, auswerten und interpretieren
  7. zuverlässige und am Stand der Methodendiskussion orientierte Antwort auf diagnostische Frage entwickeln
  8. Entscheidung darüber treffen, was Kernaussage des Gutachtens sein soll
  • Stand der Forschung beachten
  • Auswirkungen der Kernaussage auf die Beteiligten bedenken, d.h.: darüber nachdenken, welche Entscheidung man sich wünschen würde, wenn man selbst der Betroffene wäre
  • darüber nachdenken, welche Entscheidung sich die beteiligten Institutionen wünschen und welche Auswirkungen die Entscheidung haben könnte
  • darüber nachdenken, welche Entscheidung aus Perspektive des Gemeinwesens wünschenswert ist

abschließend abwägende Entscheidung treffen

  • Ggf. auch geforderte veraltete Verfahren so einsetzen, dass sie getroffene Entscheidung stützen
  •  Gutachten schreiben

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Tab 2: Prüffragen zur Bewertung testdiagnostischer Instrumente

1. Wie alt ist die Eichstichprobe? Welche voraussichtlichen Auswirkungen haben ggf. veraltete Eichungen?

2. Wie groß ist die Eichstichprobe?

3. Ist die Eichstichprobe nach akzeptablen Kriterien gewonnen? (Stadt/Land, regionale Einflüsse)

4. Wie groß ist der Standardfehler? Ist die Größe des Standardfehlers mit der Fragestellung des Gutachtens vereinbar?

5. Misst das diagnostische Instrument tatsächlich das, was es zu messen vorgibt?

6. Handelt es sich um ein umstrittenes Instrument?

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Tab 3: Beispiel-Gliederung für testdiagnostische Gutachten Vortrag Mand 050407

Einleitung: Fragestellung des Gutachtens, ggf. Verweis auf rechtlichen Rahmen

Verwendete Methoden: Was wurde wie untersucht

Ergebnisse: Welche Befunde werden ermittelt

Resümee: Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse, Bezug auf Frage

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Tab 5 Vorgehen bei Fallanalysen nach Kraimer, K.: Einzelfallstudien. In: König, E.: Qualitative Forschung. Weinheim 2002, 220 ff.

1. Abgrenzung des Gegenstandsbereiches

2. Methodenwahl

3. Materialzugang klären

4. Nicht standardisierte Datenerhebung (Teilnehmende Beobachtung, Dokumentenanalyse, Verwendung vorhandenen statistischen Materials, Feldstudien, Experiment, Offene Interviews, Gruppendiskussion)

5. Rekonstruktionslogische Datenauswertung

6. Fallspezifische Sequenzanalyse (Gesetzmäßigkeiten)

7. Sequenzanalytische Kontrastierung in maximal anders gelagerten Fällen

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Tab 6: Förderdiagniostisches Gutachten / Vortrag Mand 25.4.2007

Ein förderdiagnostisches Gutachen lässt sich auf zumindest zweierlei Wegen schreiben:

Das förderdiagnostische Gutachten kann erstens als eine Art Bericht über den Versuch geschrieben werden, im Rahmen der pädagogischen Arbeit, ein pädagogisches Problem zu lösen.

Material dieses Berichts sind in aller Regel Gedächtnisprotokolle  über teilnehmende Beobachtung (z. B. aus dem pädagogischen Tagebuch), Gesprächsprotokolle, Akteneinträge o.ä.

Das förderdiagnostische Gutachten setzt also voraus, dass man über einen längeren Zeitraum pädagogisch gearbeitet hat, Beobachtungen und Gespräche systematisch dokumentiert hat und das pädagogische Problem in irgendeiner Form auch erfolgreich angehen konnte.

Ein förderdiagnostisches Gutachten kann zweitens auch dazu dienen, anhand der genannten Materialien strukturierte Hypothesen darüber zu entwickeln, welche Schwerpunkte die zukünftige Förderung haben sollte (Förderplan).

Es sollte dabei Informationen darüber enthalten, an welchem Punkt der Entwicklung ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener steht und in Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Literatur entscheiden, welche Interventionen/Situationen/Lernerfahrungen den Klienten dazu bewegen können. den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu tun.

download tab 6

 

Tab 7 Prüffragen zur Bewertung testdiagnostischer Instrumente

1. Wie alt ist die Eichstichprobe? Welche voraussichtlichen Auswirkungen haben ggf. veraltete Eichungen?

2. Wie groß ist die Eichstichprobe?

3. Ist die Eichstichprobe nach akzeptablen Kriterien gewonnen? (Stadt/Land, regionale Einflüsse)

4. Wie groß ist der Standardfehler? Ist die Größe des Standardfehlers mit der Fragestellung des Gutachtens vereinbar?

5. Misst das diagnostische Instrument tatsächlich das, was es zu messen vorgibt?

6. Handelt es sich um ein umstrittenes Instrument?

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Tab 8: Prüffragen zur Bewertung testdiagnostischer Instrumente und Tests aus der Ambulanz

1. Wie alt ist die Eichstichprobe? Welche voraussichtlichen Auswirkungen haben ggf. veraltete Eichungen?

  • K-ABC (IQ Test): Erprobungsfassung 1984/1985, 1986-1989
  • KHV-VK (Konzentrations Handlungsverfahren für Vorschulkinder) 1983 - 2003  letzte Erhebung 2000
  • Salzburger Lese- und Rechtschreibtest (SLRT): keine Angaben zum Alter Stichprobe, 1. Aufl. 1997, Nachdruck 2001
  • SON-R: 1993/94 (nonverbaler IQ Test)
  • AWST-R (Wortschatztest 3-5 Jahre) 2003/4

2. Wie groß ist die Eichstichprobe?

  • K-ABC: 3098
  • KHV-VK: 1887 (2000: 750)
  • SLRT 2800 in zwei Phasen (Pilotphase)
  • SON-R: 1100 durchschnittlich hörende Kinder (100 pro Altersklasse)
  • AWST-R: 551 sinnesgesunde Kinder im Alter von 3-5 Jahren
  • 3. Ist die Eichstichprobe nach akzeptablen Kriterien gewonnen? (Stadt/Land, regionale Einflüsse)
  • K-ABC: normiert in Deutschland (ohne DDR), Österreich, Schweiz , über 91% Zufallsauswahl
  • KHV-VK: Angaben zum Bildungsstand des Vaters (9 % Abi ... 11,8% keinen Schulabschluss)
  • SLRT: aus Salzburg und Oberösterreich, Probleme bei der Zusammensetzung der Stichprobe wg. unterschiedlicher Lehrpläne / Lese-Lehrgänge
  • SON-R: Stichprobe nach sozialer Herkunft geschichtet, niederländische Schüler ohne KB und GB
  • AWST-R: aus 10 Bundesländern

4. Wie groß ist der Standardfehler? Ist die Größe des Standardfehlers mit der Fragestellung des Gutachtens vereinbar?

  • KABC:bei Signifikanzniveau von 90% (!)  je nach Skala & Alter zwischen +/- 6 und +/- 9 Punkten
  • KHV-VK keine Angaben über den Standardfehler, Standardabweichung: 7.22 (Rohwertpunkte)
  • SLRT: keine Angaben zu Standardfehler
  • SON-R: keine Angaben
  • AWST-R: muss berechnet werden, erhebliche Unterschiede je nach Altersgruppe

5. Misst das diagnostische Instrument tatsächlich das, was es zu messen vorgibt?

  • K-ABC: nicht untypischer Intelligenztest / nicht sprachfrei
  • KHV-VK: Fehler und Zeit bei Identifikation unter Zeitdruck
  • SLRT: Lesegeschwindigkeit (Pseudoworte haben problematische Auswirkungen auf Motivation)
  • SON-R: wirklich sprachfrei (durchführbar auch für gehörlose Kinder), nicht untypische IQ-Test-Aufgaben
  • AWST-R: Abbildungen von 64 Nomen und 17 Verben (relativ überschaubar insbesondere bei Verben)

6. Handelt es sich um ein umstrittenes Instrument?

  • K-ABC wie alle nicht sprachfreien IQ Tests umstritten in Diagnose von LB und LRS
  • KHV-VK Psyndex: Keine Hinweise auf Debatten über die Qualität
  • SON-R: nicht recherchiert
  • AWST-R. nicht recherchiert

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gutachttab10: Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten

1. Einleitung

Fragestellung

Aufbau der Arbeit

2. Stand der Theoriediskussion / Stand der Forschung:

ggf. kurze historische Übersicht z. B. anhand von Handbuchbeiträgen (Inhaltsangabe)

Übersicht über aktuelle Veröffentlichungen  (Inhaltsangabe)

3. Methoden (nur in empirischen Arbeiten)

Methodenbeschreibung

Inhaltsangabe: Das fordern unterschiedliche Autoren in Methodenhandbüchern und Aufsätzen

Diskussion: Sind Forderungen angemessen?

4. Ergebnisse (nur in empirischen Arbeiten)

Hypothesen

Ergebnisse

5. Diskussion

Fragestellung wieder aufgreifen

Ergebnisse interpretieren (nur in empirischen Arbeiten)

Antwort formulieren

Bedeutung der Antwort / der Ergebnisse diskutieren

Hinweise für die weitere Forschung geben

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diagtab 15:  Prüffragen für empirische Untersuchungen

Bearbeitet die Untersuchung eine relevante Fragestellung?

 

Ist die Fragestellung von anderen Untersuchungen untersucht worden? Sind diese Untersuchungen in Stichprobe, Methodik vergleichbar und kommen sie zu gleichen Ergebnissen?

Ist die Stichprobe der Untersuchung nach nachvollziehbaren Kriterien (qualitative Sozialforschung) ausgewählt worden, oder handelt es sich um eine nach Berechnung von Zufallszahlen ausgewählte Stichprobe angemessener Größe bzw. liegt eine Totalerhebung vor (quantitative Sozialforschung)? Werden Zahlen zum Rücklauf angegeben?

 

Welche Auswirkungen hat der gewählte Zugang zum Feld?

Ist ein der Forschungsfrage angemessenes Erhebungsinstrument ausgewählt worden (Wird untersucht, was angeblich untersucht werden soll)?
Ist ein der Forschungsfrage angemessenes Auswertungsverfahren ausgewählt worden (quantitative Sozialforschung: Dürfen die statistischen Analyseverfahren angewendet werden? Wird die Auswerterübereinstimmung berechnet und angegeben? Ist sie angemessen?).

 

Sind die in der Auswertung verwendeten Variablen angemessen definiert?

Gibt es Fehler in der Berechnung?
Lässt sich aus den gefundenen Ergebnissen das ableiten, was abgeleitet wird?

download diagtab15

 

 

 Tab 4: Datenqualität und Fragetypen

(Vortrag Mand 3.4.07)

Skalenniveau

Daten

erlaubte Auswertungs- verfahren

 

Nominalniveau

ja-nein- Daten

Häufigkeiten / Kreuztabellen, Chi-Quadrat (bei mittleren und großen Stichproben), Fisher (bei kleinen Stichproben)

Geschlecht:
männlich / weiblich

Studienfach

Ordinalniveau

größer- kleiner- Daten

Median, Modalwert

Rangkorrelation

Wie oft lesen Sie Texte zur Vorbereitung von Lehrveranstaltungen?

nie - selten - machmal häufig - sehr häufig

Bitte bewerten Sie die mittlere methodische Vielfalt der Lehrveranstaltung ... (alle Sitzungen).

Intervallniveau oder metrisches Niveau

Mess- daten

Arithmetisches Mittel, Standardabweichung

Korrelation (Spearman), Regression, Faktorenanalyse usw.

Wie alt sind Sie?

Wie viel Lehrveranstaltungen besuchen Sie in diesem Semester?

Wie hoch ist bis heute der Anteil von Lehrveran- staltungssitzungen in den von Ihnen besuchten Veranstaltungen, die nicht stattgefunden haben?

donwload tab 4

 

Tab 5: Dimensionen für die Evaluation von Lehrveranstaltungen nach Bagel/Hage (2000, 217 f.)

  1. Zuwendung (Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Lehrenden, Sensibilität für die Reaktion der Studierenden, Toleranz für andere Blickwinkel, Zugänglichkeit für Kritik, Respekt und Ermutigung gegenüber Studierenden)
  2. Fairness bei Benotungen und Prüfungen
  3. Kommunikationsfähigkeit (Fähigkeit der Lehrenden, abstrakte und komplexe Theorien darzustellen, zu erklären und auf die Stoffadäquatheit zu achten, Tempo und Prägnanz der Wissensvermittlung, Verwendung von Hilfsmitteln, akustische Verständlichkeit)
  4. Kurs / Stofforganisation (thematische Schwerpunkte und ihr Zusammenhang zum Kurs, zur Systematik und Zeitökonomie, zur Koordination und Vororientierung einer Veranstaltung)
  5. Stimulierung (Fähigkeit, das Interesse und die Eigeninitiative der Studierenden zu wecken).
  6. “Enthusiasmus” oder Dynamik, Charisma und Anziehungskraft eines Dozenten
  7. Variablität vs Monotonie der Veranstaltung (als wichtige Voraussetzung, längere eit aufmerksam zu bleiben.
  8. Kurswert (Bedeutung des Kursmaterials, Prüfungsrelevanz, Theorie-Praxis-Verhältnis).

download tab 5

 

Tab 6: Korrelation zwischen zwei Variablen (Var 1 und Var 2) nach Pearson (r)

Summe: (Messwerte minus Arith. Mittel Var 1) x (Messwerte minus Arith, Mittel Var2)
-------------------------------------------------------------------------------------------------
(n-1) x Standardabweichung Var 1 x Standardabweichung Var 2

Die Berechnung setzt Intervallniveau bei beiden Variablen voraus.

Korrelationskoeefizienten können zwischen +1 (positiver Zusammenhang) und - 1 (negativer Zusammenhang) schwanken

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Tab 7: Rangkorrelation zwischen zwei Variablen (R)

            6 x Summe der quadrierten Rangplatzdifferenzen zwischen Var 1 und Var 2
R = 1 - -------------------------------------------------------------------------------------
                                                          n x ((n x n) -1)

Die Berechnung setzt Ordninalniveau voraus.

Korrelationskoeffizienten können zwischen +1 (positiver Zusammenhang) und - 1 (negativer Zusammenhang) schwanken

download tab 7

 

 

 

Tab 8: Kreuztabellen

 

Unabhängige Variablen wie Geschlecht, Unterschichtzugehörigkeit usw.

 

Jungen

Mädchen

abhängige Variablen, also Variablen, die von den unabhängigen V. beeinflusst werden

kein Sonder- schul-
besuch

Prozent

Prozent

Sonder-
schul- besuch

Prozent

Prozent

 

N

N

Irrtumswahrscheinlichkeit

< 5 % (SPSS: .05) = signifikant

< 1 % (SPSS: .01) = hoch signifikant

download tab 8

 

TaB 9: Vergleich theoretischer und empirischer Verteilung
nach Clauss/Ebner 1985, 214 ff.

Chi-Quadrat-Methode:

               Quadrierte Summe der (beobachtete Häufigkeiten minus Summe erwarteter Häufigkeiten)
Chi-Q. = -------------------------------------------------------------------------------------------------
                              erwartete Häufigkeiten

Würfelbeispiel: Fragestellung: Hat jede Augenzahl die gleiche Wahrscheinlichkeit?

Nullhypothese: Es handelt sich um einen homogenen Würfel.

Würfel

beobachtete Häufigkeit

erwartete Häufigkeit

beobachtete minus erwartete Häufigkeit

(beobachtete minus erwartete Häufigkeit)2

Chi-Quadrat

1

40

50

-10

100

2

2

55

50

5

25

0,5

3

51

50

1

1

0.02

4

49

50

1

1

0.02

5

46

50

-1

16

0.32

6

59

50

9

81

1.62

Summe

300

300

   

4,48

Freiheitsgrade berechnen: 6-1 = 5

kritischer Wert (in Abhängigkeit von akzeptierter Irrtumswahrscheinlichkeit / z. B. 5 % / und Freiheitsgrade) in Chi-Quadrat-Tafel nachschlagen

Die Wahrscheinlichkeit, einen Chi-Quadrat-Wert zu erhalten, der dem kritischen Wert entspricht oder diesen Wert zu überschreitet, entspricht 5 %. Dies bedeutet: Es besteht kein Grund die Nullhypothese zurückzuweisen.

download tab 9

 

Tab 10: Effektstärke nach Walter 2002

                        Mittelwertsdifferenz zwischen V- und Kontrollgruppe

Effektstärke = --------------------------------------------------------------------------

                        Standardabweichung Kontrollgruppe

Eine ES .20 ist klein, Eine ES .50 ist moderat. Eine ES von > .80 ist groß

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download SPSS Uebungsmaterial

download Benachteiligungsstudie

download Atraktivitaetsstudie

download Unterschichtsstudie

download Soziale-Inklusion-Studie